Kunsttour 2026

 Liebe Kunstfreunde
am 3. Mai 2026 ist es wieder so weit. Wie in jedem Jahr öffnen am ersten Sonntag im Mai zwischen 11:00 und 18:00 Uhr die Ateliers, Galerien und Kunstvereine zur Kunsttour im Kreis Heinsberg für das Publikum
www.kunsttour-hs.de

In meinem Atelier in Wegberg Ellinghoven zeige ich neue Arbeiten unter anderem neue kleine Bilder in Tapisserietechnik oder feine Seidenschals  gewebt aus pflanzengefärbter Seide und echtem Goldgarn 

ich freue mich auf Ihren Besuch

Herzliche Einladung zur
UNIKATE 25

Ich präsentiere Kleider, Röcke, Schals, Armreifen... und Bildgewebe
gewebt mit feiner pflanzengefärbter Seide und echten Goldfäden

in diesem Jahr ist die Ausstellung gebündelt an 3 Tagen geöffnet
Freitag,     28.11. 25  von 11 – 18 h
Samstag,  29.11. 25  von 11 – 18 h    Begrüßung um 15 h
Sonntag,   30.11. 25  von 11 – 18 h

    Erstmals stellen die Mitglieder der Ausstellung eine ihrer Arbeiten zur Verlosung bereit.           Mit dem Erwerb eines Loses im Wert von 5€ sichern Sie sich eine große Gewinnchance und unterstützen die gemeinnützige Arbeit der AKD. Jedes Los gewinnt!

Eine Ausstellung von Künstler/innen der Angewandten Kunst Düsseldorf
IM FOYER DER HANDWERKSKAMMER
GEORG-SCHULHOFF-PLATZ 1   40221 DÜSSELDORF

Ausstellung im Haus der Seidenkultur Krefeld

Freiheit im Spiegel der niederrheinischen Textilkunst
„ein freier Blick aus weiter Ferne“

NILUFAR BADIIAN

Gewebte Bilder und Objekte

Eröffnung Sonntag, 11. Mai, 11 Uhr

Musik von Jutta Kuhlen-Bauer 

„Stimmungsvolle Klanginspirationen mit schwingenden Saiten und tönendem Atem“ 

 
Ausstellungsdauer  11. Mai  bis 16. November 2025

 https://seidenkultur.de › startseite 

 Luisenstraße 15 · 47799 Krefeld · fon (0 21 51) 93 69 60
Öffnungszeiten: Mi., Do., Fr. 15–18 Uhr u. So. 13–17 Uhr

 Im Haus der Seidenkultur Krefeld zeige ich erstmals eine große Auswahl meiner bisherigen Arbeiten und auch neue Werke, gewebt, pflanzengefärbt, bemalt mit Pflanzen- und Mineralfarben und echtem Gold 

Die Kuratorinnen Ulrike Denter und Ilka Wonschik (v.l.) mit Künstlerin Nilufar Badiian in der Ausstellung. Foto: Dirk Jochmann 


WZ Krefeld 10.05. 2025
Künstlerin Nilufar Badiian stellt im Haus der Seidenkultur ihre Arbeiten aus
Von Teheran nach Krefeld: Textile Freiheit

Von Christian Oscar Gazsi Laki
Die neue Ausstellung im Haus der Seidenkultur strahlt eine wunderbare Ruhe und Eleganz aus. Und eine geheimnisvolle Note, als würden durch die schönen, seidenen und durchschimmernden Stoffe, durch die etwas schleierhafte Anmutung dieser textilen Kunstwerke eine alte, fast vergessene Wahrheit aus einer anderen Zeit hindurchscheinen. Sind es historische Textilien, die vielleicht verblasst sind? Abbildungen historischer Muster? Oder doch ein neuer, heutiger Blick auf Altes? Hier wirkt es wie gegenstandslos, zeitlose Textilkunst, die problemlos in einem Museum für zeitgenössische Kunst ihren Platz finden könnte. Dort wie ein himmlisch-schöner, eleganter, aber teurer Fortuny-Stoff. Und die luftigen Stoffe, die schimmern, je nachdem, aus welcher Perspektive man auf sie blickt, symbolisieren durchaus auch eine „Freiheit“. Womit wir bei dem Kernthema dieser Ausstellung wären.
Ob dies in der Kunst sogleich erkennbar ist oder nicht – die Ausstellung mit Arbeiten von Nilufar Badiian fügt sich in den aktuellen Themenschwerpunkt des Museumsverbundes „Kulturraum Niederrhein“: Freiheit. Unter dem Titel „Freiheit im Spiegel der niederrheinischen Textilkunst“ erwartet den Besucher die besondere Ästhetik der Arbeiten Badiians, Jahrgang 1957, die seit über 60 Jahren am Niederrhein lebt und ursprünglich aus Teheran stammt. Beides spürt man. Sie studierte Textildesign an der Hochschule Niederrhein in Krefeld, wurde genauso vom Niederrhein geprägt, wie sehr sie auch gerne in ihren Arbeiten auf ihre Wurzeln in der persischen Kultur zurückblickt. Wohl eher mit einer nostalgischen Rücksicht. Mittelbar und doch explizit; aber weniger offensiv oder historistisch. Sie nutzt indes historische Motive, Anmutungen, die sie in ihren Arbeiten einarbeitet. Doch was daraus entsteht, entzieht sich einer zu eindeutigen Deutung.
Die Ausstellung ist kuratiert von Ulrike Denter und Ilka Wonschik
Die von Ulrike Denter und Museumsleiterin Ilka Wonschik kuratierte Schau zeigt aber nicht nur an der Wand präsentierte textile Gewebe, die übrigens in einer ganz besonderen Technik realisiert sind. Die Künstlerin hat auf die Kettfäden gemalt und verschleiert die Motive, etwa auch Musterrapporte, als ob sie hinter einem Nebel durchscheinen würden. Die Schussfäden legen sich über die Seidenfäden, wie eine besondere leicht durchsichtige, aber dennoch manifeste Schicht. In der Ausstellung ist aber auch ein „Mantel“-Objekt, der auf den Boden liegend präsentiert wird, zu sehen. Aber auch diese Arbeit hat etwas Erhabenes, etwas Majestätisches. Ganz offenbar spielt die Künstlerin mit diesen Assoziationen, ohne aber oberflächlich auf königlichen „Glanz“ zu setzen. Natürlich darf eine „Krone“ – übrigens aus Filz, aber ganz anders als bei Beuys – in dieser Ausstellung auch nicht fehlen.
Durchaus spielt die Künstlerin auch mit Assoziationen zu angewandter Kunst. So stellt sie zwei Stoffbahnen aus, die durchaus auch an Tapeten erinnern. Bei alledem werden traditionelle persische Muster durch ihre Kunst neu und auf eine sehr eigene Weise liebevoll interpretiert.
Eine raffinierte künstlerische Position präsentiert sich dem Besucher, die vielleicht einen zweiten Blick erfordert, um die tieferen Schichten dieser Ästhetik erspüren zu können.
Nilufar Badiian fertigt auch Kleidung und Accessoires an, scheut sich offenbar nicht vor dem Gebrauchswert von Kunstgewerbe. Aber gerade diese subtile Ambivalenz macht ihre rein künstlerischen Arbeiten so überzeugend. Wenn sie auch ganz selten ein wenig mit Kitsch flirtet.

Ihre Ausstellung eröffnet am Sonntag, 11. Mai, das Haus der Seidenkultur ist ab 13 Uhr für Besucher geöffnet. Die Schau wird bis 16. November gezeigt.

swimming ducks
Seide, pflanzengefärbt bemalt mit Echtgoldpigmente

-kleingewebt-
  Seide, pflanzengefärbt Japangold  Tapisserietechnik

Zwiebel auf grün

          Boteh auf blau

Spitzoval auf orange